Wie können Chilis schlank machen?
Essen

Wie können Chilis schlank machen?

Chilis lassen niemanden kalt. Ihre Schärfe liebt oder hasst man. Was den wenigsten Menschen allerdings nicht bewusst ist, betrifft die gesundheitlichen Effekte der scharfen Schoten. Sie wirken nicht nur auf Wohlstandkrankheiten, wie hohen Blutdruck, Diabetes oder Kreislaufbeschwerden, sondern gelten auch als mögliches Heilmittel gegen Krebs. Ein weiterer Nebeneffekt des verstärkten Chili-Konsums ist ihre Wirkung auf den Stoffwechsel und damit die Möglichkeit mit Chilis abzunehmen.

Chilis sagen dem Fett den Kampf an

Wie ist es möglich mit Essen gleichzeitig abzunehmen? Chilis können das garantieren. Sie sind, wie man sicherlich aus eigener Erfahrung weiß, schweißtreibend. Dadurch regen sie den Stoffwechsel des Körpers an und sorgen darüber hinaus auch noch für einen erhöhten Kalorienverbrauch und den Abbau der Fettzellen. Wie bei allen anderen gesundheitlichen Effekten ist auch hier der Inhaltsstoff Capsacin verantwortlich. Das ist die Schärfe, die wir in jeder Chili spüren. Wissenschaftler haben längst nachgewiesen, dass dieser Stoff die Produktion der Wärme im Körper um ein Viertel ansteigen lässt. Dadurch kommt der Kreislauf in Schwung und der Stoffwechsel nimmt seine Arbeit auf. Dadurch dass dies Energie kostet, verbraucht man automatisch mehr davon. Der Körper muss die Hitze irgendwie ausgleichen und beginnt zu schwitzen. Die Wirkung, die Capsacin im menschlichen Körper auslöst, beginn sofort nach dem Verzehr einer Chili zu wirken und dauert bis zu 30 Minuten an. Positiv ist dabei anzumerken, dass der Wunderstoff auch gleichzeitig Fettzellen abbaut. Die Schärfe in der Schote aktiviert den Magen und den Darm. So kommt es zu einer besseren Verdauung, schädliche Bakterien im Verdauungstrakt werden dabei gleichzeitig abgetötet.

Mit geringer Dosis beginnen und langsam steigern

Doch jeder Vorteil hat auch einen Nachteil. Der Mensch verträgt Schärfe nur in Maßen. Es hat also keinen Sinn, ab sofort jede Menge Chilis in sich hineinzuschaufeln. Wer die Kraft der Schote für sich nutzen möchte, sollte sich und seinen Körper langsam an die Schärfe gewöhnen. Am besten beginnt man damit seine selbst gekochten Gerichte mit etwas Schärfe zu würzen. Das funktioniert nicht nur bei zahlreichen Gerichten, wie Suppen, Reis oder Fleischspeisen, sondern verleiht dem Essen zusätzlich auch noch ein besonderes Aroma. Selbst beim Frühstück kann der Chili in einer heißen Schokolade oder in einem Tee zum Einsatz kommen. Es wird einige Zeit dauern, bis man in der Lage ist, sich an die Schärfe zu gewöhnen, doch der Effekt macht sich bezahlt. Länder wie Mexiko oder Indien, in denen traditionell sehr viele Chilis gegessen werden, weisen erfahrungsgemäß einen viel geringeren Anteil an Wohnstandkrankheiten auf, als die westliche Welt. Das sollte Beweis genug sein, um der scharfen Schote eine Chance zu geben.

Mit geringer Dosis beginnen und langsam steigern
Mit geringer Dosis beginnen und langsam steigern

Was vielen nicht bewusst ist, sind die zahlreichen günstigen Nebeneffekte, die Chilis zu bieten haben. So enthalten frische Schoten dreimal so viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte. Sie verfügen über eine antibakterielle Wirkung und sind entzündungshemmend. Bei regelmäßigem Konsum verbessern sich die Werte für Blutfette und Blutzucker. Wenn man tatsächlich einmal etwas zu viel von der Chili beim Essen erwischt hat, dann lindert man den Schmerz am besten mit Joghurt oder Milch. Wasser wäre hier die falsche Lösung, denn der Stoff Capsacin ist nicht wasserlöslich.

© 2020 Chili Blogger